Gesundheit: Kooperation statt Abschottung

Gesundheitsversorgung darf nicht an Landesgrenzen enden.

Kornhäusl und Zarits (c) Jakob Grill

Gesundheit braucht Kooperation statt Abschottung.

Gesundheitsversorgung darf nicht an Landesgrenzen enden.

Unser ÖVP-Landesparteiobmann und Nationalrat Christoph Zarits und der steirische Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz Kornhäusl setzen ein klares Zeichen für eine funktionierende Gesundheitsversorgung über Landesgrenzen hinweg. Für beide steht fest: Das Wohl der Patientinnen und Patienten muss im Mittelpunkt stehen.

Gesundheitslandesrat Dr. Karlheinz Kornhäusl stellt unmissverständlich klar: „Die Steiermark steht zu ihrer Verantwortung in der Gesundheitsversorgung. Unsere Spitäler leisten tagtäglich Spitzenmedizin und selbstverständlich behandeln wir auch jederzeit Patientinnen und Patienten aus anderen Bundesländern. Egal wo jemand lebt, bei uns wird jeder gleich behandelt. Die Postleitzahl darf nicht über die medizinische Versorgung entscheiden.

Der steirische Gesundheitslandesrat stellt zudem die Faktenlage rund um das Thema Herzchirurgie klar:

Das Universitätsklinikum Graz hat auch für das Südburgenland den gesetzlichen Versorgungsauftrag und diesem kommt die Uniklinik vollumfänglich nach! Alle Patientinnen und Patienten werden aufgenommen und behandelt, aber seit Monaten werden von den burgenländischen Spitälern kaum Patienten nach Graz zugewiesen.
– Dr. Karlheinz Kornhäusl, Gesundheitslandesrat aus der Steiermark

Aktuell befindet sich kein einziger Patient aus dem Burgenland auf der Warteliste, im Gegenteil: Allein im April konnte vier Patienten aus dem Burgenland durch die beherzte Hilfe des Teams der Uniklinik das Leben gerettet werden.

Den Vorwurf aus dem Burgenland, dass Patienten abgewiesen worden wären, kann man am Universitätsklinikum Graz nicht nachvollziehen. Auf das Angebot an Landeshauptmann Doskozil jedem einzelnen Fall nachzugehen, gab es aus dem Burgenland keine Antwort. Im Sinne der bestmöglichen Behandlung für die Bevölkerung wurden von Seiten des Universitätsklinikums auch zahlreiche Angebote zur fachlichen Zusammenarbeit mit den burgenländischen Kollegen ausgesprochen. Leider blieben auch diese seit Monaten unbeantwortet. „Unsere Hände zur Zusammenarbeit sind weiterhin ausgestreckt“, betont man in der Steiermark.

Kornhäusl und Zarits (c) Jakob Grill

Die Gesundheitsversorgung darf nicht an Landesgrenzen enden. Entscheidend ist, dass Menschen schnell die beste medizinische Versorgung bekommen, ohne politische Verunsicherung und unnötige Debatten.
– Christoph Zarits, ÖVP-Landesparteiobmann

Wir haben in Österreich ein sehr komplexes Gesundheitssystem, daher braucht es Kooperation und Zusammenhalt. Landeshauptmann Doskozil zerschlägt hier leider viel Porzellan und gefährdet die Versorgung aller Burgenländerinnen und Burgenländer, wenn er das Burgenland weiterhin von jeglicher Kooperation abkapseln und isolieren will. Die Leidtragenden sind die Patientinnen und Patienten und das darf es nicht geben.

Besonders scharf kritisieren Zarits und Kornhäusl die jüngsten Aussagen aus dem Burgenland: „Wer der Bevölkerung einredet, Burgenländer würden in steirischen Spitälern auf Wartelisten landen, obwohl das nachweislich nicht stimmt, verspielt Vertrauen und gefährdet die sachliche Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern“. Abschließend fordert Zarits die burgenländische Landesregierung auf, rasch Gespräche mit Wien und der Steiermark aufzunehmen und konkrete Schritte zu setzen: „Es braucht jetzt Zusammenarbeit und eine gesamtheitliche Lösung, damit Patientinnen und Patienten rasch jene medizinische Hilfe bekommen, die sie brauchen. Diese Politik der Abschottung und Abkapselung von Landeshauptmann Doskozil bringt keiner Burgenländerin und keinem Burgenländer etwas, denn Gesundheitsversorgung darf nicht an Landesgrenzen enden.“

Fotocredits: Jakob Grill